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Hagen Allstars Family Circus
Die Hagen Allstars kommen, wie der Name schon sagt, aus Hagen im Bremischen. Wo eine Band herkommt ist eigentlich
egal. Wichtig ist, dass sie ihr Publikum begeistern kann, und das ist zweifellos eine
Stärke der sieben Musiker.Denjenigen, die uns noch nicht kennen, sagen wir... Mag sein, dass sich der Name dieser sieben Sterne am Rockhimmel über der norddeutschen Tiefebene eher wie ein bekannter Club der ersten Basketball Liga aus dem Ruhrpott liest. Dahinter verstecken sich aber sechs individualistische Musiker und eine nicht minder außergewöhnliche Sängerin, die sich aus mehreren Bands rekrutieren. Es dreht sich bei dieser Formation auch nicht um Sport, wenngleich man sich bei jedem Konzert nur zu gern den einen oder anderen „Ball“ zuwirft, sondern um Musik, wie man sie heutzutage nicht an jeder Straßenecke zu hören bekommt. Das Konzept ist unkompliziert wie der Name: Man nehme die Lieblingsstücke der einzelnen Mitglieder und mische sie zu einem bunten Strauß aus Rock und Balladen, einem herzerfrischenden Medley der gehobenen Unterhaltung. Kaum eine Band lässt so viel Spaß auf die Bühne flattern wie die Allstars, die am 17. Juni 2005 ihr 15-jähriges Bestehen hätten feiern können. Das Programm setzt sich zusammen aus Coverversionen, handwerklich reif und begeistert nachgespielte Titel von Crosby, Stills, Nash & Young, Bonnie Raitt, Neville Brothers, Jackson Browne, Gerry Rafferty, Ryan Adams und den Eagles, um nur einige zu nennen. Alle Titel werden gemeinsam arrangiert, und jeder in dieser Formation ist ein Star. Überdimensionierte Egos sind nicht gefragt.So ist es wohl zu erklären, dass der Spaß, den die Band beim Spielen ihrer Favoriten in anderem Gewand hat, schnell einen begeisternden Draht zum Publikum entwickelt.
Da sich zwei authentische Wolfsmond Mitglieder in der Band befinden, liegt es nahe, dass hin und wieder auch
Lu Lafayette ´s Kompositionen zu verdienten Ehren kommen. Das alles macht die Hagen Allstars nicht
nur in der regionalen Mucker-Landschaft zu Exoten.Aus einer Bierlaune entstand 1996 die Idee, sich über den Kanal nach England zu wagen, um auf der Isle of Wight eine Clubtour zu spielen. Von dem Erfolg ermutigt, setzten die Acht (heute sind es noch Sieben) im Juli 2001 ihre Auslands-Konzertreihe fort mit einer überzeugenden Clubtour in Milton Keynes (ca. 60 km nördl. von London), und die dortigen Veranstalter erklärten sich spontan bereit, bei einer erneuten Tour nach England, Clubs in und um Milton Keynes für die Band zu buchen. Ende 2006 wurde ein neues Konzept erstellt. In den kalten Monaten soll an neuem Material im bandeigenen Studio gearbeitet, die Sommersaison mit Live-Konzerten bespielt werden. Hatte die Band sich in den vergangenen Jahren nur auf die Heroes der 70er und 80er Jahre festgelegt, so werden es zukünftig auch eigene Interpretationen aktueller Favoriten sein. Das alles funktioniert nicht von heute auf morgen. Was sich nicht ändern wird, das ist die pure Freude am Musizieren, die nach wie vor bei den experimentierfreudigen Hagenern an erster Stelle steht.
Das wird deutlich, wenn sie ihr teilweise eher unbekanntes Repertoire mit so viel Elan und Spielwitz an
ihre Zuhörer weitergeben, dass der Funke unaufhaltsam überspringt.Sieben unverbesserliche Optimisten, die 2005 ihr 15jähriges Jubiläum nicht feierten weil sie an das 20jährige denken. Seit 2010 ist die 8 wieder komplett(siehe auch BAND). Neuzugang Andreas Schönduve an den Tasten, der nun anstatt von Peter Henken das Klangbild erweitert, und Peter Langpeter an der E-Gitarre, fügen sich nicht nur nahtlos ein, wie man so schön sagt. Sie bereichern die Zwischenmenschlichen um diverse Plusgrade und bringen frischen Wind in das Ensemble. Daraus ergibt sich zwangsläufig erst einmal eine Änderung im Repertoire. Neue Titel sind hinzu gekommen, andere demokratisch abgewählt. Unge8et dieser Tatsache, fühlen sich die Hagener auf kleinen und großen Bühnen ebenso zu Hause wie auf Straßen-/ und Stadtfesten. Und das nun seit 20 Jahren! Spaß zu haben ist immer noch “in”. |
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